Gestern Abend habe ich beim Stöbern durch verschiedene Bücherblogs diese tolle Challenge entdeckt:
Die Challenge läuft vom 1.11.2011 bis zum 31.10.2012. Das Ziel ist es, in diesem Jahr mindestens 15 Bücher vom MIRA-Taschenbuch-Verlag zu lesen und natürlich auch zu rezensieren. Weitere Informationen gibt es, wenn ihr auf das Bildchen oben klickt.
Da ich auf meiner Wunsch- und Leseliste noch einige Bücher von MIRA stehen hab, mache ich natürlich sehr gerne bei dieser Challenge mit. Auf meiner Challenge Seite werde ich euch auf dem Laufenden halten.
Montag, 17. Oktober 2011
Sonntag, 16. Oktober 2011
"Betsy Taylor 01: Weiblich, ledig, untot" von Mary Janice Davidson
"Erst verliert Betsy Taylor ihren Job, dann kommt sie bei einem Autounfall ums Leben – und stellt schließlich fest, dass sie gar nicht wirklich tot ist! Zudem wird sie neuerdings von einem Heißhunger auf Blut geplagt. Ihre neuen Freunde halten sie für die lange prophezeite Königin der Vampire. Betsy ist da zwar anderer Meinung, doch den verlockenden Argumenten des Vampirs Sinclair kann sie kaum widerstehen..."
Inhalt:
Elizabeth "Betsy" Taylor erlebt einen echt miesen Geburtstag. Erst verliert sie ihren Job als Sekretärin, dann fällt ihre Geburtstagsparty ins Wasser und, als wenn das noch nicht genug wäre, wird sie auch noch von einem Auto überfahren. Eigentlich müsste Betsy ja jetzt mausetot sein, daher ist sie auch zu tiefst verwundert, als sie einige Zeit später in einem Sarg wieder aufwacht. Verärgert darüber, dass ihr keine Ruhe vergönnt ist, versucht sie die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Doch nach ein paar gescheiterten Selbstmordversuchen akzeptiert sie das unausweichliche: Betsy ist zu einem untoten Vampir geworden. Ob das etwas mit den komischen Wesen zu tun hat, von denen sie ein paar Wochen zuvor überfallen wurde?
Eins ist jedoch klar: Betsy ist anders als die anderen Vampire. Ohne Probleme kann sie Kreuze anfassen, eine Kirche besuchen und über eine Dusche mit Weihwasser kann sie nur lachen. Sehr zum Ärger des Vampirbosses Nostro, mit dem sie sich auch gleich anlegt. Nachdem dieser Jagd auf Betsys Freunde gemacht hat, beschließt sie endlich die Hilfe des Vampirs Sinclair anzunehmen, der seine eigenen Gefolgsleute unter den Vampiren hat. Doch dass sie die auferstandene Vampirkönigin sein soll, will Betsy nicht so ganz glauben. Sie will einfach nur in ihr normales Leben zurück. Doch vielleicht schaffen ihre Freunde es mit Sinclairs Hilfe Betsy davon zu überzeugen, dass sie zu etwas größerem bestimmt ist.
Meine Meinung:
"Weiblich, ledig, untot" ist der erste Band der Betsy-Taylor-Reihe von Mary Janice Davidson und ein gelungener Auftakt. Die Geschichte wird von der Hauptperson Betsy erzählt, die auf den ersten Blick noch ein bisschen oberflächlich wirkt. Mir ist Betsy jedoch rasch ans Herz gewachsen, da sie sich trotz ihrem untoten Dasein noch um andere sorgt und vor allem für ihre Freunde einsteht. Betsys gedankliche Kommentare zwischendurch haben mich oft zum Lachen gebracht. Vor allem da sie kein Blatt vor den Mund nimmt und sich auch keine Angst machen lässt vor "Bösewichten" wie Nostro.
Durch die rasch fortschreitende Handlung des Buches ist man gleich von der ersten Seite an mitten drin in der Geschichte ohne dass es langweilig wird. Somit eignet sich das Buch super als leichte Lesekost für zwischendurch. Wer jedoch eine tiefsinnige Geschichte erwartet, sollte lieber die Finger hier von lassen. Wer jedoch Lust auf eine Vampirstory mit einer guten Portion Humor hat, sollte sich diese mal anschauen.
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Der Countdown läuft
Nicht mehr lange, nur noch dreimal Schlafen, dann ist endlich Samstag. Und das heißt, ich fahre zum ersten Mal auf die Buchmesse nach Frankfurt. Ich freu mich schon total drauf. Ich war noch nie auf einer Buchmesse und bin sehr gespannt darauf, was mich dort so erwartet. Mein Ticket dafür hab ich übrigens bei LovelyBooks gewonnen. Nochmal vielen vielen Dank dafür :) Vorhin habe ich bei Facebook schon die ersten Bilder vom LYX-Stand gesehen. Echt ein Paradies, soooo viele Bücher :)
Nächste Woche wird es dann natürlich auch einen schönen Post von mir über meinen Besuch auf der Buchmesse geben und wahrscheinlich auch ein Gewinnspiel. Dafür finde ich bestimmt ein paar tolle Mitbringsel von der Messe. Freut euch also schonmal drauf ;)
Dienstag, 11. Oktober 2011
"Leopardenblut" von Nalini Singh
"In der Welt, in der Gefühle verboten sind, führt die junge Sascha Duncan ein Doppelleben. Sie mimt die eiskalte Geschäftsfrau, während in ihrem Inneren ein Sturm der Leidenschaften tobt. Als sie dem attraktiven Gestaltwandler Lucas Hunter begegnet, kann sie ihre Fassade kaum noch wahren. Der Anführer der DarkRiver-Leoparden ist unterwegs, um den Mord an seiner Leopardenfrau zu rächen – und weckt in Sascha tödliches Verlangen..."
Inhalt:
Die Kardinalmediale Sascha Duncan ist eine Außenseiterin in der Welt der Medialen. Ihre Fähigkeiten haben sich nie voll entwickelt und sie hat Gefühle. Dies ist der schlimmste Defekt, den eine Mediale haben kann, denn seit der Einführung des Silentium-Programms 100 Jahre zuvor fühlen Mediale nicht mehr. Sascha lebt in der ständigen Angst ihr Defekt könnte entdeckt werden. Nach außen hin gibt sie sich kühl und distanziert, wie es für eine Mediale angemessen ist, doch sie weiß, dass sie diese Fassade nicht ewig aufrecht erhalten kann. Als Sascha durch ein Geschäftsprojekt auf den Gestaltwandler Lucas Hunter stößt, wird alles nur noch schlimmer. Sie beginnt leidenschaftliche Träume von ihm zu haben und Lucas ständige Versuche, ihr Gefühle zu entlocken, machen das Ganze nicht besser.
Lucas, Anführer der Dark-River Leoparden, verfolgt bei diesem Geschäftsprojekt seine eigenen Ziele. In den letzten Jahren wurden immer mal wieder Gestaltwandlerinnen entführt, gefoltert und getötet, immer nach dem selben Muster. Und der Tatort stank jedes Mal nach Medialen. Auch aus Lucas' Rudel waren Opfer dabei, er möchte Rache. Durch das Projekt mit Sascha versucht er Informationen über den Mörder zu sammeln. Doch die Nähe zu Sascha löst immer mehr Gefühle in ihm aus, die er normalerweise gar nicht für eine Mediale empfinden sollte. Doch vielleicht ist Sascha mit ihren Gefühlen überhaupt keine normale Mediale.
Meine Meinung:
Vor diesem Buch habe ich schon viel positives über die Gestaltwandler-Reihe von Nalini Singh gehört, und kann dies nur bestätigen. Die Liebesgeschichte von Lucas und Sascha steht zwar im Vordergrund, doch es gibt auch eine spannende Rahmenhandlung. Die Suche nach dem Mörder, welcher die Gestaltwandlerinnen umgebracht hat, hält viel Spannung bereit. Außerdem erhält der Leser einen guten Einblick in die beiden verschiedenen Welten. Saschas Leben als Mediale ist sehr kühl und voller Angst, dass jemand ihr Geheimnis entdecken könnte. Selbst ihre eigene Mutter würde Sascha verraten, wenn diese von ihrem Defekt erführe. Das Leben im Rudel von Lucas dagegen ist voller Gefühl und Nähe. Hier würde jeder für den anderen einstehen, wie in einer großen Familie.
Nach und nach bringt dieses Buch Sascha ihren Gefühlen näher, bis sie endlich beginnt diese als einen Teil von ihr zu akzeptieren. Auch die Nebencharaktere des Rudels lernt man besser kennen. Am Anfang sind viele von ihnen noch voller Hass gegen die gefühllosen Medialen, doch mit der Zeit beginnt man dies zu verstehen. Das anfängliche Misstrauen gegenüber Sascha schwindet. Dies ist alles gut nachvollziehbar und spannend beschrieben.
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Mal wieder neue Bücher
Letztens habe ich diese beiden Doppelbände von Lyx gesehen, und konnte einfach nicht wiederstehen. Wer sagt auch schon nein, wenn er zwei Bände bekommt, und eigentlich nur eins bezahlt? ^^ Ich finde das auf jedenfall eine super Idee, in die Reihen einzusteigen. Wenn der erste Band einem gefällt, hat man gleich den nächsten da. Und wenn er einem nicht gefällt, hat man auch keinen Verlust mit dem zweiten Band gemacht.
Ich freu mich schon die Bücher zu lesen, nur leider weiß ich gar nicht mehr wohin damit, meine Regale sind voll. Aber irgendwo werd ich bestimmt noch ein schönes Plätzchen finden.
Samstag, 1. Oktober 2011
"House of Night 07. Verbrannt" von P.C. Cast und Kristin Cast
"Wenn Freunde sich nicht mehr vertrauen können, gewinnt das Böse die Oberhand
Die Dinge stehen schlecht im House of Night. Zoeys Seele ist zerschmettert. Um sie herum ist alles zerstört, wofür sie je gekämpft hat. Und mit einem gebrochenen Herzen will sie lieber in der Schattenwelt bleiben. Stark scheint der Einzige zu sein, der zu ihr durchdringen könnte, doch dafür müsste er sterben. Und das würde Zoey umbringen. Doch auch Stevie Rae und Aphrodite könnten helfen, wenn sie nur wollten. Warum zögern sie? Ein Spiel mit dem Feuer, das alle verbrennen könnte."
Inhalt:
Als Zoey beobachtet wie ihr langjähriger Freund Heath von dem dunklen Unsterblichen Kalona umgebracht wird, zerschmettert ihre Seele und flüchtet sich in die Anderwelt. Ihr Körper lebt noch weiter, könnte aber sterben, falls er zu lange von Zoeys Seele getrennt bleibt. Dies ist genau das Ziel der bösen Hohepriesterin Neferet, die sich mit Kalona verbündet hat. Um zu erreichen, dass Zoeys Seele nicht wieder zurückkehrt, schickt sie Kalona auch in die Anderswelt, um sie dort aufzuhalten.
Währenddessen setzen Zoeys Freunde alles daran, ihrer zersplitterten Seele zu helfen, sich wieder zusammenzusetzen und in ihren Körper zurückzukehren. Dabei finden sie heraus, dass Stark schottische Wurzeln hat, die ihm helfen könnten, Zoey in die Anderwelt zu folgen, ohne selbst zu sterben. Doch die Frage ist immer noch WIE er seine Seele von seinem Körper lösen kann. Des Rätsels Lösung liegt auf der schottischen Insel "Isle of Skye".
Derweil ist Stevie Rae immer noch in Tulsa und muss sich um die roten Jungvampyre kümmern, die sich für die Finsternis entschieden haben. Und als wäre das noch nicht genug, hat sie jetzt auch noch eine Prägung mit Rephaim, dem Sohn von Kalona und Mächtigsten der Rabenspötter. Wird sie ihren aufkommenden Gefühlen für ihn nachgeben? Wird sie die kleine Gruppe von Jungvampyren doch noch überzeugen, sich doch noch für das Gute zu entscheiden? Und wird Stark es in der Zwischenzeit schaffen, Zoey in die Anderwelt zu folgen und ihr beim Zusammensetzen ihrer zersplitterten Seele zu helfen?
Meine Meinung:
Ich hatte dieses Buch vor einigen Monaten schonmal angefangen auf Englisch zu lesen, doch es konnte mich nicht fesseln, so wie die anderen Bände dieser Reihe. Daher hatte ich das Buch erstmal wieder weggelegt. In der Hoffnung, dass es nur an der Sprache lag, habe ich mir von der lieben Kuno diesen Teil der House of Night Reihe auf Deutsch ausgeliehen (dafür nochmal gaaaaaaaaanz lieben Dank :)). Damit konnte ich mich auch schon mehr motivieren, weiterzulesen, aber es hat mich doch nicht so gefesselt wie die anderen Bücher dieser Reihe. Das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen, fiel mir auch so gut wie nie schwer. Es hat mich aber doch schon interessiert, wie das Buch weitergeht, daher habe ich es auch zu Ende gelesen. Wie es bei der House of Night Reihe üblich ist, hat sich der Inhalt dieses Buch nur innerhalb weniger Tage abgespielt.
Positiv fand ich, dass das Buch aus vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben war. Ich mochte es bei den letzten Teilen auch schon immer, wenn Stevie Rae oder Aphrodite mal ein Kapitel erzählt hatten. In diesem Teil kam außerdem auch noch Stark als dritter Haupterzähler hinzu. Und zwischendurch dann auch noch einzelne Stellen aus Kalonas, Rephaims, Heaths und zu guter Letzt Zoeys Sicht.
Negativ fand ich diese echt deutliche Jugendsprache von Aphrodite, Stevie Rae und co. Da dies der erste Teil der House of Night Reihe war, den ich auf Deutsch und nicht auf Englisch gelesen habe, ist es mir wahrscheinlich einfach nur mehr aufgefallen als bei den anderen Teilen zuvor. So schlimm war es zwar nicht, aber es muss auch nicht unbedingt sein, dass die Hauptcharaktere die ganze Zeit so reden. Aber was mich echt genervt hatte, war diese ständige Wort "Anderwelt". Ich finde das klingt grammatikalisch total falsch, daher habe ich immer automatisch "Anderswelt" gelesen. Dies ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber irgenwie hat es mich ziemlich aufgeregt ;)
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