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Mittwoch, 26. Oktober 2011

"Betsy Taylor 02. Süß wie Blut und teuflisch gut" von Mary Janice Davidson


Klappentext:
"Betsy findet ihr neues Dasein als frisch gekrönte Königin der Vampire zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Um weiterhin ihrer Leidenschaft für teure Designerschuhe frönen zu können, braucht sie einen Job. Doch wer stellt schon eine Untote ein? Sie begibt sich mit ihren High Heels auf schwankendes Terrain – und muss sich bald auf die Hilfe des einzigen Vampirs stürzen, der ihr Blut in Wallung bringt..."

Inhalt:
Nachdem Elizabeth "Betsy" Taylor, die lang erwartete Königin der Vampire, herausgefunden hat, dass Sinclair sie nur verführt hat, um ihr "Prinzgemahl", und somit König, zu werden, nimmt sie erstmal Abstand von allem, was mit Vampiren zu tun hat. Um Geld für ihre Schuh-Leidenschaft zu verdienen, geht sie auf Job-Such und findet auch sogleich ihren Traumjob: Sie darf die Macys-Kunden bei ihren Schuheinkäufen beraten. Dies passt Sinclair natürlich überhaupt nicht, eine Königin sollte schließlich nicht solch minderwertige Tätigkeiten ausüben. Doch Betsy ist immer noch sauer auf ihn und lässt sich nicht davon abbringen.

Als Sinclair ihr jedoch verkündet, dass ein mysteriöser Vampirkiller unterwegs ist, der auch noch ihre gemeinsame Freundin Tina angegriffen hat, nimmt sie ihren Position als Königin an und eilt zu Hilfe. Zusammen schmieden sie einen Plan, wie sie dem Killer eine Falle stellen können, mit Betsy als Köder. Doch diese hat noch ihre Zweifel am Erfolg des ganzen Unternehmens.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist, genau wie der erste Teil der Betsy Taylor Reihe, lustig geschrieben und lässt sich mit seinen 250 Seiten recht schnell durchlesen. Der Leser taucht wieder ein in Betsys untote Welt mit ihren gar nicht toten Freunden Marc und Jessica. Während die beiden den Vampir Sinclair anschmachten, ist Betsy immer noch sauer auf ihn, da er sie hintergangen hat. Andererseits fühlt sie sich körperlich ziemlich zu ihm hingezogen, was sie aber nicht akzeptieren will. Aber genau diese Entscheidungsschwierigkeiten von Betsy sind es, was mich nach einiger Zeit ein bisschen genervt hat.

Aber zum Glück gibt es drumherum noch ein bisschen Handlung. Während Betsy sich also die ganze Zeit mit Sinclair am kabbeln ist, taucht ein mysteriöser Vampirkiller in der Stadt auf. Als Königin ist Betsy natürlich dazu verpflichtet, für die Sicherheit ihrer neuen Untertanen zu sorgen. Es braucht zwar einige Überzeugungsarbeit von Tina und Sinclair, doch nach einer Weile hilft Betsy auch bei der Suche nach dem Mörder. An sich war es das schon an Handlung. Es gibt zwar noch einige Probleme bei der Aufklärung der Morde, doch die will ich hier natürlich nicht verraten.

Ich muss allerdings noch Kritik am Titel und dem Klappentext nehmen. Als ich diesen gelesen hatte und kurz danach mit dem Buch angefangen hatte, war ich erst ein bisschen verwirrt. Die dort beschriebene Handlung hat sich eigentlich schon nach den ersten Paar Kapiteln erledigt und das eigentliche Thema des Buches, der Vampirkiller, wird gar nicht erst erwähnt. Lasst euch davon also nicht verwirren, dieses Buch handelt nicht nur von Betsys Jobsuche als Untote. Warum der Titel "Süß wie blut und teuflisch gut" gewählt wurde, versteh ich auch nicht. Es ist zwar eine Anspielung auf Vampire, aber ansonsten hat das überhaupt nichts mit der im Buch beschriebenen Geschichte zu tun. Da finde ich den original Titel "Undead and Unemployed" noch wesentlich passender. Auch wenn dieser nur den Anfang des Buches beschreibt, kann man doch wenigstens einen Bezug herstellen.

Mein Fazit:
Alles in allem handelt es sich bei "Süß wie blut und teuflisch gut", dem zweiten Teil der Betsy Taylor Reihe von Mary Janice Davidson, wieder um einen recht oberflächlichen Roman ohne eine tiefgründige Handlung. Mir hat es dennoch Spaß gemacht das Buch zu lesen und da es auch sehr dünn ist, eignet es sich gut für zwischendurch. Auf Grund der oben genannten Kritikpunkte vergebe ich 3 von 5 Muscheln und hoffe, dass Betsy sich im nächsten Teil endlich mal entscheidet was Sinclair angeht.


Sonntag, 16. Oktober 2011

"Betsy Taylor 01: Weiblich, ledig, untot" von Mary Janice Davidson

Klappentext:
"Erst verliert Betsy Taylor ihren Job, dann kommt sie bei einem Autounfall ums Leben – und stellt schließlich fest, dass sie gar nicht wirklich tot ist! Zudem wird sie neuerdings von einem Heißhunger auf Blut geplagt. Ihre neuen Freunde halten sie für die lange prophezeite Königin der Vampire. Betsy ist da zwar anderer Meinung, doch den verlockenden Argumenten des Vampirs Sinclair kann sie kaum widerstehen..."

Inhalt:
Elizabeth "Betsy" Taylor erlebt einen echt miesen Geburtstag. Erst verliert sie ihren Job als Sekretärin, dann fällt ihre Geburtstagsparty ins Wasser und, als wenn das noch nicht genug wäre, wird sie auch noch von einem Auto überfahren. Eigentlich müsste Betsy ja jetzt mausetot sein, daher ist sie auch zu tiefst verwundert, als sie einige Zeit später in einem Sarg wieder aufwacht. Verärgert darüber, dass ihr keine Ruhe vergönnt ist, versucht sie die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Doch nach ein paar gescheiterten Selbstmordversuchen akzeptiert sie das unausweichliche: Betsy ist zu einem untoten Vampir geworden. Ob das etwas mit den komischen Wesen zu tun hat, von denen sie ein paar Wochen zuvor überfallen wurde?

Eins ist jedoch klar: Betsy ist anders als die anderen Vampire. Ohne Probleme kann sie Kreuze anfassen, eine Kirche besuchen und über eine Dusche mit Weihwasser kann sie nur lachen. Sehr zum Ärger des Vampirbosses Nostro, mit dem sie sich auch gleich anlegt. Nachdem dieser Jagd auf Betsys Freunde gemacht hat, beschließt sie endlich die Hilfe des Vampirs Sinclair anzunehmen, der seine eigenen Gefolgsleute unter den Vampiren hat. Doch dass sie die auferstandene Vampirkönigin sein soll, will Betsy nicht so ganz glauben. Sie will einfach nur in ihr normales Leben zurück. Doch vielleicht schaffen ihre Freunde es mit Sinclairs Hilfe Betsy davon zu überzeugen, dass sie zu etwas größerem bestimmt ist.

Meine Meinung:
"Weiblich, ledig, untot" ist der erste Band der Betsy-Taylor-Reihe von Mary Janice Davidson und ein gelungener Auftakt. Die Geschichte wird von der Hauptperson Betsy erzählt, die auf den ersten Blick noch ein bisschen oberflächlich wirkt. Mir ist Betsy jedoch rasch ans Herz gewachsen, da sie sich trotz ihrem untoten Dasein noch um andere sorgt und vor allem für ihre Freunde einsteht. Betsys gedankliche Kommentare zwischendurch haben mich oft zum Lachen gebracht. Vor allem da sie kein Blatt vor den Mund nimmt und sich auch keine Angst machen lässt vor "Bösewichten" wie Nostro. 

Durch die rasch fortschreitende Handlung des Buches ist man gleich von der ersten Seite an mitten drin in der Geschichte ohne dass es langweilig wird. Somit eignet sich das Buch super als leichte Lesekost für zwischendurch. Wer jedoch eine tiefsinnige Geschichte erwartet, sollte lieber die Finger hier von lassen. Wer jedoch Lust auf eine Vampirstory mit einer guten Portion Humor hat, sollte sich diese mal anschauen.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Muscheln und freue mich schon auf die nächsten Teile.