Sonntag, 25. September 2011

"Black Dagger 07. Menschenkind" und "Black Dagger 08. Vampirherz" von J. R. Ward

Da diese beiden Black Dagger Teile eigentlich eine Geschichte sind, und nur in der deutschen Übersetzung gesplittet wurden, schreibe ich meine Rezension gleich zu beiden Teilen.

                           

Der Ex-Cop Butch O'Neal ist schon lange verliebt in die Vampir-Aristokratin Marissa, doch seit ihre Diener in einige Monate zuvor weggeschickt hatten, hat er es aufgegeben ihr den Hof zu machen. Stattdessen hat er sich der Bruderschaft der Black Dagger angeschlossen, als einziger Mensch unter Vampiren. Doch Butch fühlt sich immer noch leicht fehl am Platz, wie sein ganzes Leben schon. Durch die Tatsache, dass er kein Vampir ist, schonen die Brüder ihn im Kampf gegen die Lesser, die seelenlosen Vampirjäger. Eines Abends ist Butch allein unterwegs und fällt den Lessern in die Hände. Wird er die Folter überstehen?

Seit der Vampirkönig Wrath sich als Gefährtin die Vampirin Beth ausgewählt und Marissa zurückgewiesen hat, wird die Vampir-Aristokratin von der Glymera, dem Adel der Vampire, gemieden. Es wird gemunkelt, dass sie irgendeinen Defekt habe, denn ansonsten wäre es unerklärlich, dass der König der Vampire die reinblütige Marissa abgewiesen hat. So langsam glaubt sie dies auch selbst. Einige Monate zuvor hatte sie eine kurze Romanze mit dem Menschen Butch, doch dieser ist irgendwann nicht mehr erschienen. Marissa fühlt sich schon wieder zurückgewiesen, diesmal von Butch. Doch eines abends erfährt sie, dass Butch, dem Tode nahe, in die Klinik ihres Bruders eingeliefert wurde. Marissa zögert nicht einen Moment und läuft zu ihm, in der Hoffnung ihm irgendwie zu helfen. Werden Marissa und Butch doch noch zueinander finden?

Meine Meinung:
Ich habe mich schon von Anfang an, als Marissa und Butch das erste Mal aufeinander getroffen sind, auf die Geschichte der beiden gefreut. Dort ist noch nicht so gut rübergekommen, was die beiden so sehr aneinander fasziniert, doch das hat sich mit diesen beiden Bänden geändert. Beide fühlen sich sehr einsam und nicht wirklich zugehörig. Marissa war, auf Grund ihrer nicht wirklich angenommenen Bindung zu dem Vampirkönig Wrath, schon immer eine Außenseiterin im Adel der Vampire. Butch wurde von seiner Familie gemieden, weil sie ihm die Schuld am Tod seiner Schwester geben. Später in der Bruderschaft gehörte er auch nicht wirklich dazu, da er nur ein Mensch war. Als sie aufeinander treffen, stoßen sie auf gegenseitiges Verständnis, auch wenn ihre Beziehung von vielen Seiten missbilligt wird.

In den beiden Bänden "Menschenkind" und "Vampirherz" erfahrt man so viel über die Geschichte von Butch und Marissa und die Beweggründe für ihre Taten. Ich fand die beiden Bücher spannend zu lesen, doch meine Favouriten sind immer noch die beiden Bände mit Zsadist und Bella..
Ich vergeb für beide Bücher insgesamt 4,5 von 5 Muscheln.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen